BERIT OPELT Druckgrafik & Malerei
Kunst in Sendling "Offene Ateliers 2026"
Aktuelles Projekt: fragment51
Cultural x Collabs Weaving The Future ist ein Projekt des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum, Berlin,
"Hauptperson" dieses Projektes ist ein wertvoller kaukasischer Drachenteppich aus dem 17. Jahrhundert, der sich seit 140 Jahren in der Sammlung befindet. Im zweiten Weltkrieg durch eine Brandbombe teilweise zerstört, wurde er 2004 restauriert, wobei die zerstörten Bereiche neutral ergänzt wurden. 2022 wurde von dem 6 x 3 m großen Original ein gespiegelter Doppelgänger in Rajasthan handgeknüpft. Dieser wurde in 100 Fragmente zerschnitten, die seit der Schließung des Museums für Islamische Kunst wegen Renovierungsarbeiten durch die Welt reisen. Sie sollen kulturelle Grenzen überbrücken und Menschen weltweit miteinander verbinden. Sie werden von Person zu Person weiter gegeben, inspirieren zu Vielem, sie werden verändert, in neue Kontexte eingebunden, erhalten andere Bedeutungen. Zur Wiedereröffnung im Frühjahr 2027 kommen alle 100 Fragmente wieder zusammen - die Erzählungen verbinden sich.
Dieses Projekt hat mich bei meinem Besuch der James-Simon-Galerie in Berlin im Mai 25 so angesprochen, dass ich mich spontan beworben habe.. Gemeinsam mit 9 weiteren befreundeten Künstlerinnen und Künstlern entsteht in München ein eigenständiges Kunstprojekt fragment51.
Unsere Werke zeigen wir in mehreren Ausstellungen, wobei wir jedes Mal mit unseren Arbeiten sehr bewußt auf die unterschiedlichen Räume ein.
Die nächste Ausstellung wird vom 29.Januar bis zum 17.Februar in der Moritzkirche in Augsburg zu sehen sein.

Ausstellung im Museum Wasserburg
AGUA WASSER La Habana Cuba - München. Februar-März 2024
Ein Abenteuer - ein sehr schönes, spannendes und interessantes - eine Erfahrung !
Eine Gemeinschaftsausstellung von fünf Künstlerinnen und Künstler aus Havanna und München im Centro Provincial de Arte Plàstica y Diseño de la Habana und Workshops für Schülerinnen und Schüler in San Alejandro, Academia nacional de bellas Artes !
Organisiert in Havanna von Irmi Stark und Nelson Ramos Sandoval, in München von Berit Opelt und Liz Walinski.
Vom 16.Februar bis 14.März 2024 dauert die Gruppenausstellung deutscher und kubanischer Künstler*Innen . Neben der 4-wöchigen Ausstellung wurde in fünf praktischen Workshops die interkulturelle Begegnung und der künstlerische Austausch zwischen den Menschen beider Länder ermöglicht und vertieft.
Als gemeinsames, verbindendes Element wurde das Thema "AGUA WASSER" für die Ausstellung gewählt. Die teilnehmenden Künstler*Innen gestalteten thematisch bezogene Arbeiten in ihrer spezifischen Ausdrucksweise. Berit Opelts Schwerpunkt liegt bei diesem Projekt in einer Mischung aus Zeichnung und Fotografie, Liz Walinski kreiert ihre Werke mittels Cyanotypie auf experimentelle Weise. Nelson Ramos Sandoval erschafft Gemälde mit kulturellem Hintergrund und Skulpturen mit Fundstücken aus dem Meer. Carlos Rafael Acosta Avilés ist Maler mit großer Vorliebe für das Meer und Tomás Nuñez gestaltet Plastiken aus Materialien wie Bronze und Beton auf der Basis von Fundstücken aus dem Meer, die eigentlich nicht dorthin gehören.
Die aus Deutschland anreisenden Künstlerinnen und Künstler wurden von der Direktion des „Centro Provincial de Arte Plastica y Diseño de Habana“ eingeladen, die Ausstellung dort in den drei Ausstellungsräume zu realisieren. Das "Centro Provincial de Arte Plastica y Diseño de Habana“, hat sich dem Studium und der Verbreitung zeitgenössischer Kunst verschrieben und pflegt den Austausch mit verschiedenen Ländern.
Mit diesem Projekt möchten die Künstlerinnen und Künstler einen interkulturellen Austausch zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus München und Havanna initiieren und das Verständnis für die jeweils andere Kultur fördern

Versammlungsort verirrter Gedanken Juli 2023 im Kunstraum LOT
Nicht das Wahrgenommene abbilden, sondern eine eigene Bildwelt schaffen, die sich am Wahrgenommenen orientiert.
Vertraute Objekte in den Schaffungsprozess integrieren, sie dem Malerischen unterordnen und sie so gleichsam zur Basis desselben machen, sind das Ziel von Berit Opelt.
Bimorphe Strukturen werden eingesetzt, verfremdet und zu neuen Symbolträgern umgedeutet. Daraus entstehen komplexe, tiefgründige Arbeiten, die den Betrachter:innen immer neue Einblicke ermöglichen.
Die kürzeste aller lyrischen Formen, drei Wortgruppen, siebzehn Silben - das japanische Haiku.
Beharrlichkeit, Disziplin, Regeltreue, Klarheit- gleichwohl eine besondere und umfassende Form der Existenzerfahrung. Mit diesen Aspekten setzen sich Anni Riecks aktuelle Draht-Papierobjekte formal und thematisch auseinander. Reduzierte, stille, meist monochrome Arbeiten reflektieren diese vordergründig wirkende Widersprüchlichkeit.
Mit dieser bildnerischen Übersetzung lädt sie die Betrachter:innen ein, die eigene Poesie, neue Zusammenhänge, und Erfahrungen zu entdecken.











