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fragment51_cxc        Museum Wasserburg am Inn       25.Juli - 23.August 2026

​​Cultural x Collabs Weaving The Future ist ein Projekt des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum, Berlin​​, 
"Hauptperson" dieses Projektes ist ein wertvoller kaukasischer Drachenteppich aus dem 17. Jahrhundert, der sich seit 140 Jahren in der Sammlung befindet. Im zweiten Weltkrieg durch eine Brandbombe teilweise zerstört, wurde er 2004 restauriert, wobei die zerstörten Bereiche neutral ergänzt wurden. 2022 wurde von dem 6 x 3 m großen Original ein gespiegelter Doppelgänger in Rajasthan handgeknüpft. Dieser wurde in 100 Fragmente zerschnitten, die seit der Schließung des Museums für Islamische Kunst wegen Renovierungsarbeiten durch die Welt reisen. Sie sollen kulturelle Grenzen überbrücken und Menschen weltweit miteinander verbinden. Zur Wiedereröffnung im Frühjahr 2027 kommen alle 100 Fragmente wieder zusammen - die Erzählungen verbinden sich.
Dieses Projekt hat mich bei meinem Besuch der James-Simon-Galerie in Berlin im Mai 25 fasziniert. Die 100 Fragmente inspirieren zu Vielem, sie werden verändert, in neue Kontexte eingebunden, erhalten andere Bedeutungen, lernen Menschen und Orte kennen. Und am Ende ihrer Reise fügen sie sich alle wieder zusammen und ihre Erlebnisse, ihr Spirit wirkt mit und aus dem neu Entstandenen. Es macht mich sehr glücklich, ein Teilchen dieses wunderbaren Projektes zu sein. Mit 9 weiteren Künstlerinnen und Künstlern entsteht in München ein eigenständiges Kunstprojekt fragment51_cxc Alle 10 setzen sich in ihrem höchst eigenen Stil mit dem Teppichstück auseinander .I
Unter diesem link findet ihr ein Online-Dossier zum Thema und den Profilen der 10 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern.
Agua Wasser

AGUA  WASSER   La Habana  Cuba - München.     Februar-März 2024

Ein Abenteuer - ein sehr schönes, spannendes und interessantes - eine Erfahrung !

Eine Gemeinschaftsausstellung von fünf Künstlerinnen und Künstler aus Havanna und München im Centro Provincial de Arte Plàstica y Diseño de la Habana und Workshops für Schülerinnen und Schüler in San Alejandro, Academia nacional de bellas Artes !

Organisiert in Havanna von Irmi Stark und Nelson Ramos Sandoval, in München von Berit Opelt und Liz Walinski.

Vom 16.Februar bis 14.März 2024 dauert die Gruppenausstellung deutscher und kubanischer Künstler*Innen . Neben der 4-wöchigen Ausstellung wurde in fünf praktischen Workshops die interkulturelle Begegnung und der künstlerische Austausch zwischen den Menschen beider Länder ermöglicht und vertieft.

 

Als gemeinsames, verbindendes Element wurde das Thema "AGUA WASSER" für die Ausstellung gewählt. Die teilnehmenden Künstler*Innen gestalteten thematisch bezogene Arbeiten in ihrer spezifischen Ausdrucksweise. Berit Opelts Schwerpunkt liegt bei diesem Projekt in einer Mischung aus Zeichnung und Fotografie, Liz Walinski kreiert ihre Werke mittels Cyanotypie auf experimentelle Weise. Nelson Ramos Sandoval erschafft Gemälde mit kulturellem Hintergrund und Skulpturen mit Fundstücken aus dem Meer. Carlos Rafael Acosta Avilés ist Maler mit großer Vorliebe für das Meer und Tomás Nuñez gestaltet Plastiken aus Materialien wie Bronze und Beton auf der Basis von Fundstücken aus dem Meer, die eigentlich nicht dorthin gehören.

 

Die aus Deutschland anreisenden Künstlerinnen und Künstler wurden von der Direktion des „Centro Provincial de Arte Plastica y Diseño de Habana“ eingeladen, die Ausstellung dort in den drei Ausstellungsräume zu realisieren. Das "Centro Provincial de Arte Plastica y Diseño de Habana“, hat sich dem Studium und der Verbreitung zeitgenössischer Kunst verschrieben und pflegt den Austausch mit verschiedenen Ländern.

 

Mit diesem Projekt möchten die Künstlerinnen und Künstler einen interkulturellen Austausch zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus München und Havanna initiieren und das Verständnis für die jeweils andere Kultur fördern

Versammlungsort verirrter Gedanken   Juli 2023 im Kunstraum LOT

Nicht das Wahrgenommene abbilden, sondern eine eigene Bildwelt schaffen, die sich am Wahrgenommenen orientiert.

Vertraute Objekte in den Schaffungsprozess integrieren, sie dem Malerischen unterordnen und sie so gleichsam zur Basis desselben machen, sind das Ziel von Berit Opelt. 

Bimorphe Strukturen werden eingesetzt, verfremdet und zu neuen Symbolträgern umgedeutet. Daraus entstehen komplexe, tiefgründige Arbeiten, die den Betrachter:innen immer neue Einblicke ermöglichen.

 

Die kürzeste aller lyrischen Formen, drei Wortgruppen, siebzehn Silben - das japanische Haiku.

Beharrlichkeit, Disziplin, Regeltreue, Klarheit- gleichwohl eine besondere und umfassende Form der Existenzerfahrung. Mit diesen Aspekten setzen sich Anni Riecks aktuelle Draht-Papierobjekte formal und thematisch auseinander. Reduzierte, stille, meist monochrome Arbeiten reflektieren diese vordergründig wirkende Widersprüchlichkeit.

Mit dieser bildnerischen Übersetzung lädt sie die Betrachter:innen ein, die eigene Poesie, neue Zusammenhänge, und Erfahrungen zu entdecken.

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WillcomN in Sendling     Juni 2022

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